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N. wo er sich selbst in den ‘schlechtesten Zeiten an bedeutenderen
ird Charakteren noch einigermaassen echt darstellte, derb und eckig,
er- wie seine Jurisprudenz. "Trotz aller Schärfe juristischer Distine-
1e- tionen blieb ihm doch die dialektische Feinheit und Geschmeidig-
Ie- keit des Griechischen Geistes ewig fremd. Er konnte sich daher
»N- nur in dem verhältnissmässig Einfachen der greifbaren Hauptsätze
ler der Griechischen Lebensphilosophien heimisch fühlen. Die Aus-
te- breitung der Bildung brachte ihm jedoch allerlei Ansichten nahe,
die und da er für eine innere Verschmelzung und einheitliche Gestal-
ye- tung keine den Gedanken organisirenden Anlagen hatte, so entging
ze- er nirgend einer blos äusserlichen und lockern Anhäufung der Ideen.
ns. Auch die Römischen Stoiker waren Eklektiker, indem sie theore-
ıre tisch von der gesammten Griechischen Ueberlieferung gleichsam
nd bedrückt wurden. Aehnlich erging es andern Richtungen. Gegen
;h- den Anfang u. Z. pflegt man noch besonders Sextius, zunächst den
ng Vater, später den Sohn, und überhaupt die Schule der Sextier an-
to- zuführen. Neben dem Ausdruck Stoischer und Römischer Gesin-
ro nung, wie z. B. in dem Satz, dass der Weise vermöge seiner
er- Tüchtigkeit gleichsam gerüstet und kampfbereit dem Leben die
ım Stirne biete, findet man in dieser Richtung die Glaubensbizarrerien
nd des Pythagoreismus, die Seelenwanderung und Aehnliches ver-
‚en treten. Schon früher, gegen die Mitte des ersten Jahrhunderts
en vy. u. Z. war von einem Römischen Aristokraten, dem P. Nigidius
r- Figulus, der wunderliche Versuch gemacht worden, mit den ärgsten
eit Auswüchsen des Pythagoreischen Aberglaubens die aufgelöste Re-
als ligion zu restauriren, und es hatte auch an Thorheiten der prak-
om tischen Superstition in den gewählten Kreisen. der Anhänger der
arf neuzugerichteten, glaubensvollen Weisheit nicht gefehlt.
eit Fassen wir das Verhältniss der Römer zu der Philosophie in
eine einfache Formel, so müssen wir sagen, dass sich die philo-
en sophischen Vertreter dieses Volks zu den Ueberlieferungen des
rt. Griechischen Geistes in dessen reinem wie unreinem Zustande, den
'k- Verkehrtheiten wie den gelungenen Erzeugnissen gegenüber, stets
1er blos aufnehmend und passiv, niemals aber activ und gestaltend
mt verhalten haben. Die eklektische Art und Weise hat die ganze
zu wissenschaftliche Bildung der Römer beherrscht, und wir können
sei an den fraglichen Erscheinungen bestätigt finden, was wir ja
en übrigens auch aus der Gegenwart nur zu gut kennen, dass mit
la, dem Mangel der philosophischen Anlagen nächst der Skepsis solche
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