Full text: Neue Reduktion der von Wilhelm Olbers im Zeitraum von 1795 bis 1831 auf seinr Sternwarte in Bremen angestellten Beobachtungen von Kometen und kleinen Planeten (Ergänzungsband)

Erläuterungen zu den Kometen-Beobaelitungen. 
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Olbers’ Beobachtungen von Kometen mul Planeten. 
Wie in der Einleitung bereits erwähnt ist, lag Olbers’ Beobach- 
tungszimmer schräg gegen den Meridian orientirt, so dass aus den 
Fenstern nahezu der ganze Himmel übersehen und zu allen Beobach 
tungen die laut schlagende ÜASTENs’sche Pendeluhr benutzt werden 
konnte. Es ist daher sehr verständlich, dass Olbers bei seinen Be 
obachtungen in folgender Weise verfuhr: 
Beim Antritte des ersten Gestirns an das Mikrometer fing er nach 
den Schlägen der Uhr von 1 ab zn zählen an und schrieb darauf (meist 
nur die ganzen) Sekunden der übrigen An- und Austritte auf, welche 
nach dem ersten Antritte verflossen waren, bis er nach beendeter Be 
obachtung sich der Uhr nähern und die zu einem von ihm ge 
zählten Sekundenschlage gehörige Uhrzeit notiren konnte. Als Beispiel 
sei hier folgende Beobachtung des BiELA’schen Kometen (1826 I) 1826 
April 25, wie sie sich bei den OLBERs’schen Manuskripten vorfand, in 
Originalzahlen angeführt: 
li ms ms 
54 
40 
74 
33 
20 : 
89 
1 
153 
1 
151 
77 
141 
74 
145 
87 
241 
98 
250 
7 
5 
91 
12 h 
38 
38 
supr. 
29° 
1 
166 
125 8 
44 
50 
illf. 
60 
174 
28 Gern. 13 
42 
49 
91 
257 
e II 13 
50 
39 
15 
15 
81 
328 
348 
334 
346 
348 
1 
147 
154 
167 
148 
158 
152 
85 
131 
174 
181 
186 
188 
196 
91 
243 
218 
234 
216 
226 
219 
22 
0 
90 
154 
167 
148 
158 
152 
1 
157 
64 
67 
68 
68 
67 
70 
156 
93 
253 
Die ersten Zeiten nach einem Striche sind die Uhrvergleichungen 
mit dem gezählten Sekundenschlage: es heisst jedoch 
li m s 
11 54 40 = 274 
12 7 5 = 291 
12 15 15 = 281 
12 22 0 = 290 
12 33 20 = 289
	        
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