Full text: Geschichte der Künste und Wissenschaften seit der Wiederherstellung derselben bis an das Ende des achtzehnten Jahrhunderts (8. Abtheilung, IV, 3. Band)

"ung, 7, Zubereit, einiger Waaren z. Vergnügen. 57 
der die ersten thönernen Pfeifen in Virginien. Ohns 
Wfänglich streitig waren auch die Engländer die ersten Eus 
Nele u ropäer , welche selbst thönerne Pfeifen machten , ob- 
JUndet fis gleich die erste ordeniliche Pfeifenfabrik in der 
1dere Ende holländischen. Stadt Goudau oder Ter: Gay -er- 
1 Citawey richtet wurde *). 
us Paliys Inu Griechenland , nahe bey Stives oder 
Pfeife- zum Thiva (dem ehemaligen Theben) und in Kleins 
EEE asien nicht weit von der Stadt Konie oder Kognie 
DORE (dem ehemaligen Ikonium) wird diejenige weiße, 
| getvunt zarte und zähe Erde gegraben, welche wir Meers 
3 sahen di schaum nennen. Site scheint aber noch in manchett 
net voy andern Ländern, z. B. in der Gegend von Quebeck, 
en besahen im nördlichen Amerika , vorzukommen, Da diese 
? Cngläns Erde fast so zähe wie Wachs ist, und leicht ohne 
der Feuer erhärtet, wenn sie frey an die Luft kömmt, so 
verfielen die Türken darauf, Pfeifenköpfe aus 
und Graßl: derselben zu machen 3; und. diese Pfeifenköpfe sind 
eten Rauche denn in der Folge sehr berühmt geworden, 
andtabaf zu S. 259. 
4 und Zube» Zu welcher Zeit die Türken angefangen haben, 
age. Ders meerschaumne Pfeifenföpfe zu verfertigen, läßt sich 
Schnupfta- nicht angeben. Wor hundert Jahren waren sie schon 
Ceäge 33 sehr geübt in dieser Kunst. Sie ließen den Meer- 
wr schaum bloß an der Luft tro>en werden, und bohr- 
ten und schritten dann die Köpfe daraus. Manche 
ie Köpfe bildeten sie auch aus der noch weichen Erde; 
an sie 
liche Untat? 
anf foi +) /Die Goschichte derjenigen Pfeifenfabriken, worin 
3. thönerne Pfeifen gemacht werden (die Pfeifenbrens 
ifatue un) nereyen) handle ich erst in der folgenden Abthets 
am lung ab. 
1 Ds5
	        
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