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nur mit großer Vorſicht und nur mit’ dem Schleif-
rädchen- des Steinſchneiders.. Dagegen können ganze
Partien, ja das ganze Gemälde vor dem Einſchmel-
zen weggewaſchen werden, wobei man die Ränder
mit dem Filzwiſcher zu vertreiben hat.
Sollen einzelne Lichter aufgeſeßt werden, ſo ge-
ſchieht dieſes, wenn--die angrenzenden Stellen ziem-
lich fertig ausgearbeitet find, nachdem man die Stelle
ganz von Farbetheilchen gereinigt und. bis; auf die
Glaſur abgeſchabt hat.
Alle dunkle Partien im Vordergrund, im Baum-
{lag, in Gewändern, in den Haaren 2., übermalt
man mit ſtrengflüſſigen dunkeln Farben, oder ſolchen,
denen man ein ftrengflüffiges Schwarz zugemiſcht hat.
Dergleihen Schwarz hat man unter den Be-
tennungen: ganze und halbe Öoldferne, Grün-
ferne, Landfhaftsfhwarg.. Die erſtere iſt ein
Goldpräparat, welches beim Aufmalen einen violet-
ten Ton hat, und wovon ein’ äußerſt geringer Theil
hinreicht, um die Farbe zu- vertiefen. Sie hat an
ſich: keinen Fluß und brennt ſih nicht ein, ‚giebt aber,
ſehr blaß aufgetragen, Contoure und Schatten, die
durch Laſurfarben durchleuchten ; etwas ſtärker genom-
mem, tritt fie aber durd) die ſtärkſte Farbe in unange-
nehmen, matten, grellen Linien vor: Minder kräftig
wirken die übrigen genannten Farben, und am mil-
deſten die lettere. ;
Die neuere Chemie hat Sortimente von De>-
farben geliefert, die zwar noch nicht viel verbreitet
ſind, aber der Schmelzmalerei ſehr nüßlich werden
fönnen, wenn ihre Fabrication zu größerer Vollkom-
menheit gelangt ſeyn wird. Man findet dergleichen
Körperfarben häufig auf franzöſiſchem Porzellan an-
gewendet; ſie müſſen nicht überladen, nur zu den
höchſten Lichtern, etwas di> aufgetragen und bis zu
dem ſ{wächern, leßten Brande aufgeipam werden.
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