Full text: Kleine Academie der zeichnenden Künste und der Malerei.

   
; Mache 
Stupfen 
ungleich 
aufge: 
ewöhn- 
o laſſen 
ber: ma- 
uf dem 
nalung, | 
Sonne, 
iter ſte: 
veit ge: | 
  
en mat: | 
ig, wie 
1, Dieöl 
worden, | 
icher zu 
tro>ner 
on Zeit 
Minia- 
d zuleßt 
Malerei 
ziemlich 
zweite, 
t, und 
ufträgt; 
en Ma: 
venn ſie 
ſſen ſich 
inen der 
hervor: 
m DBren: 
1 Kleines 
h ‘dieſes 
  
403 
nur mit großer Vorſicht und nur mit’ dem Schleif- 
rädchen- des Steinſchneiders.. Dagegen können ganze 
Partien, ja das ganze Gemälde vor dem Einſchmel- 
zen weggewaſchen werden, wobei man die Ränder 
mit dem Filzwiſcher zu vertreiben hat. 
Sollen einzelne Lichter aufgeſeßt werden, ſo ge- 
ſchieht dieſes, wenn--die angrenzenden Stellen ziem- 
lich fertig ausgearbeitet find, nachdem man die Stelle 
ganz von Farbetheilchen gereinigt und. bis; auf die 
Glaſur abgeſchabt hat. 
Alle dunkle Partien im Vordergrund, im Baum- 
{lag, in Gewändern, in den Haaren 2., übermalt 
man mit ſtrengflüſſigen dunkeln Farben, oder ſolchen, 
denen man ein ftrengflüffiges Schwarz zugemiſcht hat. 
Dergleihen Schwarz hat man unter den Be- 
tennungen: ganze und halbe Öoldferne, Grün- 
ferne, Landfhaftsfhwarg.. Die erſtere iſt ein 
Goldpräparat, welches beim Aufmalen einen violet- 
ten Ton hat, und wovon ein’ äußerſt geringer Theil 
hinreicht, um die Farbe zu- vertiefen. Sie hat an 
ſich: keinen Fluß und brennt ſih nicht ein, ‚giebt aber, 
ſehr blaß aufgetragen, Contoure und Schatten, die 
durch Laſurfarben durchleuchten ; etwas ſtärker genom- 
mem, tritt fie aber durd) die ſtärkſte Farbe in unange- 
nehmen, matten, grellen Linien vor: Minder kräftig 
wirken die übrigen genannten Farben, und am mil- 
deſten die lettere. ; 
Die neuere Chemie hat Sortimente von De>- 
farben geliefert, die zwar noch nicht viel verbreitet 
ſind, aber der Schmelzmalerei ſehr nüßlich werden 
fönnen, wenn ihre Fabrication zu größerer Vollkom- 
menheit gelangt ſeyn wird. Man findet dergleichen 
Körperfarben häufig auf franzöſiſchem Porzellan an- 
gewendet; ſie müſſen nicht überladen, nur zu den 
höchſten Lichtern, etwas di> aufgetragen und bis zu 
dem ſ{wächern, leßten Brande aufgeipam werden. 
26° 
ee 
  
  
  
  
  
   
   
   
   
  
   
  
    
 
	        
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.